Straff geformte Oberarme mit einer Oberarmstraffung (Brachioplastik) in der Klinik mednord München
Eine Oberarmstraffung, medizinisch auch Brachioplastik genannt, gehört zu den bewährten Eingriffen der plastischen und ästhetischen Chirurgie. Ziel der Behandlung ist es, überschüssige Haut und gegebenenfalls Fettgewebe an den Oberarmen zu entfernen, um die Kontur der Arme zu verbessern und die Haut an den Oberarmen sichtbar zu straffen.
Viele Patientinnen und Patienten leiden unter sogenannten Winkearmen. Besonders nach einer starken Gewichtsabnahme, erheblichen Gewichtsschwankungen oder im natürlichen Alterungsprozess lässt die Elastizität der Haut in der Regel nach. Die Folge sind Hautlappen an der Oberarminnenseite, die sich häufig weder durch Sport noch durch gezielte Übungen dauerhaft beseitigen lassen.
Viele Betroffene berichten von Unsicherheiten beim Tragen kurzärmliger Kleidung oder beim Sport. Nicht selten werden ärmellose Oberteile, T-Shirts oder Badebekleidung gemieden, obwohl die Betroffenen an anderen Stellen des Körpers beispielsweise durch Training, Ernährung oder Gewichtsverlust bereits viel für eine harmonische Körperform erreicht haben.
In einem persönlichen Beratungsgespräch in der Klinik mednord München informieren wir Sie ausführlich über die Möglichkeiten einer Oberarmstraffung, den Ablauf der Operation sowie die für Ihre individuelle Ausgangssituation geeignete Methode.
Inhaltsverzeichnis
DAUER DER BEHANDLUNG
1- 2,5 Stunden
NACHSORGE
4–6 Wochen Kompressionskleidung, Armlagerung
AUSFALLZEIT
Gesellschaftsfähig nach 1 Woche, Aufnahme gewöhnlicher Tätigkeiten nach 2 Wochen
SPORT
nach 6 Wochen
ENDERGEBNIS
nach etwa einem halben Jahr
Können Übungen gegen Winkearme eine OP ersetzen?
Auch nicht-operative Maßnahmen kommen gegen schlaffe Oberarme zum Einsatz
Was tun bei gleichzeitigem Fettüberschuss an den Armen?
Eine kleine Liposuktion an den Armen kann gleichzeitig durchgeführt werden
Was ist eine kleine Oberarmstraffung?
Je nach Befund ist ein kleinerer Eingriff ideal zur Straffung
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Schlaffe Oberarme entstehen meist durch eine Kombination verschiedener Faktoren. Neben dem natürlichen Alterungsprozess spielen die Hautalterung, genetische Veranlagungen, Gewichtsschwankungen und eine starke Gewichtsabnahme eine wichtige Rolle. Mit zunehmendem Alter verliert die Haut an Elastizität und das Gewebe an Spannkraft, wodurch sich insbesondere an der Unterseite der Oberarme Hautüberschüsse bilden können.
Viele Betroffene empfinden die erschlaffte Haut an den Oberarmen als störend und wünschen sich wieder eine definiertere Armkontur.
Wer Winkearme loswerden möchte, sucht häufig zunächst nach Möglichkeiten wie Winkearme trainieren, Übungen gegen Winkearme oder gezieltem Krafttraining für die Arme.
Zu den häufig empfohlenen Maßnahmen gehören konkret:
Diese Maßnahmen können die Muskulatur stärken und die gesamte Körperzusammensetzung verbessern. Bereits bestehende überschüssige Haut lässt sich jedoch häufig nicht mehr ausreichend zurückbilden. In solchen Fällen kann eine Oberarmstraffung die effektivere und langfristigere Lösung darstellen.
Nicht immer ist ausschließlich überschüssige Haut für die Veränderung der Oberarmkontur verantwortlich. In manchen Fällen spielt zusätzlich Fettgewebe eine Rolle.
Daher kann eine Oberarmstraffung mit einer Fettabsaugung an den Oberarmen kombiniert werden. Durch diese Kombination lassen sich sowohl Fettdepots reduzieren als auch die erschlaffte Haut straffen. Im Ergebnis wird eine harmonischere Kontur der Arme und eine bessere Definition der Oberarme angestrebt.
Nicht jeder Hautüberschuss erfordert auch eine umfangreiche Operation. Bei leichter Erschlaffung im Bereich der Oberarminnenseite kann eine Mini-Brachioplastik beziehungsweise Mini-Armstraffung infrage kommen.
Mögliche Vorteile dieser Methode:
Welche Methode für die Straffung der Oberarme geeignet ist, hängt vom individuellen Befund, der Hautbeschaffenheit und den persönlichen Wünschen der Patientinnen und Patienten ab.
Die Oberarmstraffung, medizinisch Brachioplastik genannt, ist ein Eingriff der plastischen und ästhetischen Chirurgie zur Straffung der Oberarme. Dabei wird Haut an den Oberarmen entfernt und die Kontur der Arme neu geformt. Je nach Befund kann die Behandlung mit einer Fettabsaugung kombiniert werden, um ein ausgewogenes Ergebnis zu erzielen.
Eine Oberarmstraffung eignet sich für Frauen und Männer, die unter schlaffen Oberarmen, Winkearmen oder einem deutlichen Hautüberschuss leiden. Besonders häufig entscheiden sich Patienten nach einer starken Gewichtsabnahme oder im Rahmen des natürlichen Alterungsprozesses für den Eingriff.
Voraussetzungen sind in der Regel ein guter allgemeiner Gesundheitszustand, ein stabiles Körpergewicht im Zeitraum von sechs Monaten, realistische Erwartungen an das Ergebnis und auch eine gewisse Notwendigkeit des Eingriffs, im Sinne von ausreichend ausgeprägtem Hautüberschuss an den Oberarmen.
Viele Betroffene versuchen zunächst, Winkearme durch Sport, Krafttraining oder spezielle Übungen gegen Winkearme zu reduzieren. Diese Maßnahmen können die Muskulatur stärken und die Oberarme definierter erscheinen lassen. Bereits entstandene überschüssige Haut lässt sich jedoch meist nicht wegtrainieren. Insbesondere nach starkem Gewichtsverlust oder ausgeprägter Hautalterung kann eine operative Armstraffung die einzige Möglichkeit sein, hängende Hautpartien dauerhaft zu entfernen.
Vor der Operation erfolgt ein ausführliches Beratungsgespräch mit der Fachärztin oder dem Facharzt. Dabei werden Hautbeschaffenheit, Hautüberschuss und individuelle Wünsche analysiert. Während der Operation entfernt der Chirurg dann die Hautfalten und formt das Gewebe neu. Die genaue Schnittführung richtet sich nach dem Umfang der Straffung. In einigen Fällen erfolgt zusätzlich eine Fettabsaugung, um störendes Fettgewebe abzusaugen.
In den meisten Fällen wird die Oberarmstraffung unter Vollnarkose durchgeführt. Bei kleineren Eingriffen oder einer Mini-Brachioplastik können abhängig vom Befund auch andere Formen der Anästhesie wie Lokalanästhesie infrage kommen. Welche Methode geeignet ist, wird im persönlichen Beratungsgespräch bzw. Aufklärungsgespräch besprochen.
Da überschüssige Haut entfernt wird, bleiben nach einer Oberarmstraffung Narben zurück. Die Schnittführung erfolgt an der Innenseite der Oberarme und wird so geplant, dass die Narben möglichst unauffällig verlaufen. Die genaue Länge der Narben hängt vom Ausmaß der Erschlaffung sowie von der gewählten Methode ab. Mit fortschreitender Heilung verblassen die Narben in der Regel deutlich. Auch kann es für Raucher: innen sinnvoll sein, das Rauchen zu pausieren, da dies die Wundheilung beeinträchtigen kann.
In den ersten Tagen nach der Operation können Schwellungen, Blutergüsse und Spannungsgefühle auftreten. Die meisten Patientinnen und Patienten sind nach etwa ein bis zwei Wochen wieder gesellschaftsfähig. Körperliche Belastungen und Sport sollten für vier bis sechs Wochen vermieden werden. Das endgültige Resultat entwickelt sich schrittweise während des Heilungsprozesses.
Ja, nach einer Oberarmstraffung wird in der Regel spezielle Kompressionswäsche empfohlen. Diese unterstützt die Heilung des Gewebes, kann Schwellungen reduzieren und hilft dabei, die neue Armkontur zu stabilisieren. Wie lange Druck im Sinne von Kompression auf das operierte Areal erfolgen sollte, hängt vom individuellen Heilungsverlauf ab und wird mit Ihrer behandelnden Ärztin oder behandelndem Arzt besprochen.
Ja, häufig wird die Straffung der Oberarme mit einer Fettabsaugung kombiniert. Dies kann sinnvoll sein, wenn neben erschlaffter Haut zusätzlich Fettgewebe vorhanden ist. Durch die Kombination beider Verfahren lassen sich die Kontur und Form der Arme oftmals noch gezielter verbessern.
Wie jede Operation ist auch eine Oberarmstraffung mit Risiken verbunden. Dazu gehören unter anderem Schwellungen, Blutergüsse, Wundheilungsstörungen, Infektionen oder vorübergehende Sensibilitätsstörungen der Haut. Eine sorgfältige Planung, erfahrene Fachärzte sowie eine konsequente Nachsorge tragen dazu bei, mögliche Risiken zu minimieren.
Die Oberarmstraffung Kosten hängen von verschiedenen Faktoren ab. Dazu zählen unter anderem der Umfang des Eingriffs, die gewählte Methode, eine mögliche Kombination mit einer Fettabsaugung sowie die Art der Anästhesie. Die genauen Kosten einer Oberarmstraffung können daher erst nach einer persönlichen Untersuchung und Beratung verbindlich bestimmt werden.
In den meisten Fällen handelt es sich bei einer Oberarmstraffung um einen ästhetischen Eingriff, dessen Kosten selbst getragen werden müssen. In sehr seltenen Ausnahmefällen kann nach einer extremen Gewichtsabnahme mit ausgeprägten Hautüberschüssen und wiederkehrenden gesundheitlichen Beschwerden eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse geprüft werden. Die Entscheidung erfolgt immer individuell.
Das Ergebnis einer Oberarmstraffung ist grundsätzlich langfristig. Voraussetzung hierfür sind ein stabiles Gewicht sowie ein gesunder Lebensstil. Starke Gewichtsschwankungen, erhebliche Veränderungen des Körpers oder der natürliche Alterungsprozess können die Haut und das Gewebe jedoch im Laufe der Zeit erneut beeinflussen.
Unmittelbar nach der Operation ist bereits eine Veränderung der Armkontur erkennbar. Die postoperativen Schwellungen verdecken das OP-Ergebnis jedoch in der Regel. Das vorläufige Endergebnis zeigt sich meist nach einigen Wochen. Bis das Gewebe vollständig verheilt und die Narben ausgereift sind, können mehrere Monate vergehen.
Im persönlichen Beratungsgespräch erhalten Sie einen umfassenden Überblick über die Möglichkeiten der Behandlung, den Ablauf der Operation, die Nachsorge, mögliche Risiken sowie die zu erwartenden Kosten. Darüber hinaus beurteilt die Fachärztin oder der Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie die Haut an den Oberarmen, die Gewebebeschaffenheit und das Ausmaß des Hautüberschusses, um die für Sie geeignete Behandlungsmethode zu empfehlen.
Aufgrund der Narkose sind während der OP keine Schmerzen zu spüren, während des Abheilens nach der Operation kann es ggf. (aber muss es nicht unbedingt) zu lokalen Schmerzen kommen, die aber durch gewöhnliche Schmerzmittel sehr gut zu managen sind.
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