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Klinik mednord
Dr. Pfützenreuter
Klinik und Tagesklinik
für gynäkologische Chirurgie
und Pränataldiagnostik
Dr. med. Pfützenreuter (MIC III)
Dr. med. Kurz (MIC II)
Belegklinik
für Neurochirurgie,
Chirurgie, plastisch- ästhetische Chirurgie,
und Orthopädie
DIN EN ISO 9001 zertifiziert |
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| 05.08.04 |
| "tz München": Neu - sanfte Sterilisation für Frauen ohne OP und Vollnarkose |
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Mikro-Draht schützt dauerhaft vor ungewollter Schwangerschaft.
Für Andrea Gruber (36) war die Familienplanung schon lange abgeschlossen.
"Meine Tochter ist jetzt 18. Mir war von Anfang an klar, dass ich nur ein Kind wollte. Also habe ich jetzt 18 Jahre lang die Pille genommen und zwischendurch auch mal die Spirale probiert.
Die empfand ich aber als unangenehm. Das hieß, weiter die Pille nehmen. Doch 18 Jahre Hormone sind jetzt wirklich genug. Zumal ich auch noch gerne rauche. Eine Schachtel pro Tag. Das verträgt sich bekanntlich nicht mit der Pille. Thrombose- und Infarktgefahr sind dadurch viel höher. Meine Frauenärztin hat mich immer eindringlich gewarnt." Was tun?
tz-Telefonaktion
Am Montag, 29. März 2004, beantwortet Chefarzt Dr. Norbert Pfützenreuter alle Fragen über die neue Sterilisationsmethode und andere Verhütungstechniken von 14 bis 15 Uhr am tz-Lesertelefon
Die Münchner Team-Assistentin ging einen Weg, den viele Frauen gehen. Allerdings sprechen nur wenige offen darüber. Andrea Gruber sieht das anders. Sie sagt ganz unbefangen: "Ich ließ mich sterilisieren. Da ist doch nichts dabei. Ich habe gleich mehrere Freundinnen, die sich ebenfalls zu diesem Eingriff entschlossen haben. Und alle sind zufrieden damit."
Während jedoch ihre Freundinnen dazu jeweils für ein paar Tage in die Klinik mussten, um sich per Schlüsselloch- Methode und unter Vollnarkose die Eileiter unterbinden oder durchtrennen zu lassen, wählte Frau Gruber eine ganz neue und sanfte Methode: Sie ließ sich in der Mednord-Klinik winzige Titan-Drähte durch die Gebärmutter in die Eileiter einsetzen. Ambulant. Ohne OP. Ohne Vollnarkose. Gynäkologe und Mednord- Chefarzt Dr. Norbert Pfützenreuter (49), der die neue Methode aus den USA jetzt auch in München einsetzt, erklärt die Vorteile: "Bisher mussten wir für jede Sterilisation durch die Bauchdecke operieren, um an die Eileiter zu gelangen.
Die neue Essure-Methode löst dieses Problem ganz elegant. Wir setzen im Rahmen einer Gebärmutterspiegelung mit einer dünnen Sonde einen winzigen Mikro-Draht aus Titan in jeden der beiden Eileiter. Die kleinen Drähte sind spiralförmig zusammengerollt und verankern sich von selbst in den nur wenige Millimeter dünnen Eileitern. Innerhalb der nächsten drei Monate wächst das umliegende Gewebe in die kleinen Spiral-Implantate ein und verschließt auf diese Weise die Eileiter von innen.
Das verhindert zuverlässig jede künftige Schwangerschaft. Das Titanmaterial bleibt zwar dauerhaft im Körper der Frau. Aber es ist besonders gut verträglich, weil es schon seit vielen Jahren in der Medizin implantiert wird. Die Sicherheit der neuen Essure-Technik liegt genauso hoch wie bei den bisherigen Sterilisations-Eingriffen. Allerdings ist sie nicht mehr rückgängig zu machen.
Die Frau muss also ganz sicher sein, keine Kinder mehr zu wollen." Deshalb lehnen Dr. Pfützenreuter und seine Kollegen eine Sterilisation bei jungen Frauen ab: "Unsere Patientinnen sind alle über 30, meist jedoch schon über 35 Jahre alt." Und das mit Recht. Denn die Erfahrung zeigt, dass etwa sechs Prozent aller Patientinnen eine Sterilisation später bereuen, weil sie sich später doch noch ein Baby wünschen.
Die Sterilisation an sich gehört zu den häufigsten Eingriffen der Gynäkologie. Rund 80000 Frauen lassen sich jedes Jahr in Deutschland sterilisieren. Im Gegensatz zur neuen Technik kommt es bei den bisher üblichen OP-Methoden immer wieder vereinzelt zu Organverletzungen, Infektionen, Blutungen oder Narkosezwischenfällen. Einziger Wehmutstropfen: Die Kassen übernehmen seit Januar die Sterilisationskosten nicht mehr.
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http://www.essure.ch/german/consumer/c_homepage.aspx
Lesen Sie hier den gesamten Artikel aus der "tz München" vom 26.3.2004
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| Telefon: (089) 375 075-0 info@klinik-mednord.de Heidemannstraße
5b 80909 München |
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